IN-SITU VERFAHREN


1. Grundwassersanierung und -belüftung durch Grundwasserzirkulationsbrunnen


Dieses Verfahren wird zur beschleunigten und intensiven in-situ Sanierung bei Kontaminationen durch MKW, BTEX und LHKW eingesetzt. 


Durch die Entnahme und Infliltration von Grundwasser aus unterschiedlichen Aquiferbereichen wird eine verstärkte Grundwasserströmung in Form einer Walze erzeugt. Je nach Walzenführung kann so ein verstärkter Zufluss des kontaminierten Grundwassers zum Brunnen erzeugt und damit die Entfernung der Kontamination aus dem Aquifer beschleunigt werden. 


2. Entfernung einer Kontamination durch koaxiale Grundwasserbelüftung



Der Einsatz dieser innovativen Sanierungstechnik empfiehlt sich bei geringer durchlässigen Grundwasserleitern, deren Grundwasserföderrate zur effizienten Sanierung der Kontamination nicht ausreicht. Dabei erfolgt neben einem Austrag der Schadstoffe durch eingeblasene Luft auch die Sauerstoffzuführung in den Aquifer und damit eine Beschleunigung des mikrobiologischen Abbaus der Kontaminanten im Untergrund.